Bislang gönnt er sich den Luxus nur bei diesem Tor, doch weitere werden folgen. „Wer das mal erlebt hat, der will es nicht mehr missen…“, stellt er fest und drückt den Knopf, worauf der Lamellenbehang sanft, aber stetig auf die Rolle gewickelt wird und Platz macht für die Einfahrt.
Im Betrieb war der Bau einer Halle notwendig geworden zur Lagerung von Getreide und Dünger. Zudem sollten Trecker und Geräte wetterfest untergebracht sein. Die Familie entschied sich für eine 42 x 12 m-Pultdachhalle aus Holz. Eine Stahlhalle hätte in der Ortslage Koxhausen das Bild negativ beeinträchtigt. Der Mehrpreis hielt sich im Rahmen, und das Pultdach ermöglichte die Installation einer weiteren Photovoltaik-Anlage auf der gesamten nach Süden ausgerichteten Dachfläche. Eine ausreichende Anzahl von Toren auf den Längsseiten sollte das Durchfahren ermöglichen und alle Bereiche auch bei intensiver Nutzung erschließbar machen. Dieses auf Flexibilität ausgerichtete Konzept soll dem Milchvieh- und Ackerbaubetrieb, der auch Lohnarbeiten durchführt, alle Optionen offenhalten.
Im späten Sommer 2009 begann Rudolf Majerus mit dem Einholen von Angeboten, dann folgten Gespräche mit den Firmen, die in die engere Auswahl kamen. Schließlich fiel die Wahl auf das vom Geschäftsführer Stefan Neyses (Maschinenring Bitburg-Prüm) empfohlene Fabrikat „Teckentrup“ und die ausführende Fa. Keller aus dem Westerwald, die seit 2008 die Teckentrup-Bauvorhaben in Südwestdeutschland und Bayern für die Maschinenringe Deutschland GmbH abwickelt.
Ausschlaggebend war die Qualität von Angebot und Beratung durch die Fa. Keller. Herr Majerus fühlte sich umfassend und kompetent informiert: „Es hatte alles Hand und Fuß und hat richtig Spaß gemacht.“ Dann stimmte auch noch der Preis.
Im Dezember trafen Montageteam und Spedition mit Material simultan auf der Baustelle ein. Fahrbares Gerüst sowie Hebezeug war bauseits zu stellen. Die beiden Monteure arbeiteten lt. Familie Majerus zur vollsten Zufriedenheit, „…sie waren fähig und freundlich…“ Drei Tage später war alles montiert und funktionsbereit, die Baustelle wurde nach der Übergabe sauber hinterlassen.
„Schiebetore hatten wir auch erwogen, aber irgendwo stören die immer“, so der Betriebsleiter. So aber fügen sich die Aluminium-Profile der Rolltore und die Holzbeplankung der Halle zu einem kontrastreichen und doch harmonischen Muster zusammen; dazu kommt das Farbspiel der beiden Materialien Metall und Holz. Tüpfelchen auf dem „i“ aber ist die Tür, die neben den beiden auf der Südseite der Halle befindlichen Rolltoren eingebaut wurde: Mit demselben Lamellenprofil bestückt verschließt sie die siebte Öffnung der Halle im identischen Design und macht das ganze Projekt rund.
Lediglich die Endabschaltung eines der sechs Rolltore muss nochmal justiert werden; dazu hat Fa. Keller Gelegenheit, denn ein weiteres Rolltor an einem älteren Stall soll einen Vorhang ersetzen.
Und dann bekommt auch Rudolf Majerus senior seine heiß ersehnte Fernbedienung.


